Es hat so viel Spaß gemacht, dieses kleine „Sweetie“ Bildchen zu malen. Über viele Tage hinweg hat es sich stetig verändert und immer neu gewandet, bis es nun zum Schluss zur Homage an Jackson Pollock geriet.
Ganz unbeabsichtigt. Und mit solch einem Spaß.
Und als der kleine süße Farbschatz dann testweise an der Wand hing musste ich sehr an meinen Künstlerfreund Sam Radja denken, der mit großer Akribie wundervolle Farbspritzbilder erschafft.
Hier findet ihr den kleinen Süßen *Fun like Pollock* bei Saatchi und könnt ihn euch dort auch einmal an der Wand hängend betrachten:
It was so much fun to paint this little „sweetie“ picture. Over many days it has been steadily changing and always new dressed until now came to the conclusion to pay tribute to Jackson Pollock.
Inadvertently. And with such fun. And when the little sweet color treasure then hung on the wall as a test, I had to think very much of my artist friend Sam Radja, who created with great meticulousness wonderful spray painting.
Here you can find the little sweetheart *Fun like Pollock* at Saatchi and you can also see him hanging there on the wall:
Endlich wieder einmal aus den Schultern heraus mit ungebremstem Schwung arbeiten…ein dreifach „Hoch“ auf einen großen Raum mit hohen Decken, doch nun musste es auch so gehen…in meinem „kleinen“ Atelier….und es ging:
300x 160 cm ist die Leinwand ausgerollt und schon will sich Farbe in dicken Schichten darauf gießen und pastellig aquarellieren. Die Anfänge sind gemacht, nun bin ich neugierig, wie es weiter geht..
It must bebig…
Finally once again workingfromthe shouldersoutwithunbridledmomentum…atriple„high“ in a large roomwith high ceilings, but now it had togoso…in my„small“ studio….and it went:
300x 160 cm is the canvas rolled out and immediately wants the color to pour on it in thick layers and very gently soft watercolor. Thestart has been made, now I‚m curious how it goes on..
…ein verspielter, wilder Ausbruch des Lebens…
Mir kam es im Malen so vor, als sei dies eine „junge Seele“…ein Irrwisch, der sich ungezähmt und völlig vorbehaltlos ins Dasein stürzte, alles so nahm, wie es kommt, das „Dunkle“, wie das „Helle“. Ganz genau wissend, dass jede Emotion ihn zwar bewegen kann, doch niemals im Innersten verletzen. Es ist immer heile, selbst in großen Stürmen.
Kleiner Irrwisch, ich lieb dich.
Andhereis thesecond „Eruption“
…a playful, wildoutburstof life… It seemed to meinpaintingas ifthis is a„young soul“ …awhirlwind whichuntamed andcompletelyunreservedlyplunged itself into existence, everything adopted how it come,the„Dark“ as the „Bright“ , exactlyknowing thatevery emotioncan movehimthough, but never hurtthe innerst Being.It is alwaysintact, eveninbigstorms.
Wenn Bilder sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln. Wie sie es wollen und so, wie die Hand geführt wird vom Namenlosen und ihren eigenen Tanz mit Pinsel und Farben aufführt. Ich beobachte nur und freue mich daran…bin oftmals ganz verzaubert, wenn ich wie aus einem Traum erwache und sehe, was sich da gemalt hat. So häufig ist es ganz anders, als es der Anfang des Bildes vermuten ließ.
Heute war es so. Und so viel Emotionen hatten mich bewegt, sind auf die Leinwand geflossen…es war reinster Tanz des „Derwisch“ und auch Meditation zugleich.
andthen it will bequite different…
I love that!
Whenimagesevolveat their own pace. Howthey want it andthe waythe hand isperformedby the Namelessand performs their owndancewith brush andcolors.I only observeand look forwardto it… I amoftenquiteenchantedif Ilikewaking from adreamandsee whathas beenpaintedhere. Sooftenit is quite differentasitsuggestedthebeginningof the painting.
Übermalung-Overpainting…work in progress
Ob es nun fertig ist, weiss ich noch nicht…es wird sich zeigen. … Whether it’sfinished, Ido not know yet…ittime will tell
Gleich drei Bilder sind in Arbeit und eines davon ist eine Übermalung, die mir ganz besonderen Spaß macht. Seit Monaten stand dieses Bild an einen Stuhl im Atelier gelehnt herum und wusste selber genau, dass es so, wie es *jetzt* ist nicht bleiben will, nur wie es sich verwandel möchte, war noch lang nicht klar.
Heute dann fand ganz von allein die Farbe ihren Weg aufs Bild und hat sich nur erst einmal feucht aufs alte Bild gelegt…nun harren wir beide der Dinge die da noch kommen mögen 🙂
Finally againcoloron your hands…
Threeimagesare in progressandone of themis anoverpaintingwhich makesmevery specialpleasure.For months,thiswas leaned to a chairin the studio andknewhimselfexactlythatas it is *now*it does not want toremain, justas itwould like toTransformwaslongunclear.
Todaythentookall by itselfthe colortheir wayonto thescreenandhasonlyonceplacedmoiston the old picture…nowwe bothwait for thingswhich desirestill to come 🙂
Inspiriert von der momentanen Flüchtlingskatastrophe, all dem Leid, den Vorurteilen, den Ängsten, die dort sagen, es käme Unheil auf die Länder zu, die den Flüchtlingen neue Heimat bieten…ebenso ist es möglich, dass die neuen Kulturen eine Bereicherung sind in all ihren unterschiedlichen Farben und Gutes aus dem erwächst, was sich gerade in vielen Ländern dieser Welt abspielt,vor allem scheint es mir ein Gebot der Menschlichkeit zu sein, den Mitmenschen in Not eine helfende Hand zu reichen.
Was wir derzeit erleben sehe ich als Chance und Herausforderung zugleich und eine so bezeichnete „Flutwelle an Flüchtlingen“ suggeriert eine überwältigende Katastrophe, wo es doch nur eine Welle im unendlichen Ozean des Seins ist.
Wir, die wir satt und friedlich in unserem Heim sitzen müssen keine Angst haben vor den Menschen in nasser Kleidung, ohne Schuhen an den nackten Füssen und mit kaum mehr als Hoffnung auf ein Über-Leben im Gepäck.
Eines scheint mir jedenfalls gewiss, um mit der somalischen Dichterin Warsan Shire zu sprechen: „Eltern setzen ihr Kind nur in ein Boot, wenn es auf dem Meer sicherer ist als auf dem Land“
In diesem Sinne: *Willkommen*!
No. 406
Inspired by thecurrentrefugeedisaster,all the suffering, the prejudices, the fears, sayingthere itwould comeharmtothecountries thatofferthe refugeesa new home…it is also possiblethat thenewculturesarean enrichmentin all itsvarious colors andgoodgrows out ofwhat is happening precisely inmany countriesin the world, especially it seems to me to be a humanitarian imperative to reach out to fellow human beings in need a helping hand.
We who are fed up and peacefully sitting in our home must not be afraid of the people in wet clothes, without shoes on bare feet and with little more than hope for an over–life in his luggage.
One thing seems certain to me anyway, to talk with the Somali poet Warsan Shire: „Parents put their child only in a boat when it is safer at sea than on land“