Nur noch bis 00:00 heute Nacht könnt ihr eure Geschichte zu eurem persönlichen Lieblingsbild erzählen und damit die Chance wahrnehmen, den Kalender zu gewinnen. Danach ist Schluss und der/ die Gewinner(in) wird ausgelost 🙂
Who wantsto be there, you have to hurry. Only until00:00tonightyou can tellyour story about your personalfavorite pictureand thustake the opportunityto winthe calendar . After thatthewinnerwill be drawn🙂
Der 2. Advent ist ein guter Tag um des Friedens zu gedenken…und um sich gegen einen Krieg für den Frieden immer neu zu entscheiden…im Großen, wie im Kleinen. Eine sehr schöne Initiative, die ich gerade in unserer Bloggerwelt gefunden habe spricht mir hier aus dem Herzen:
BLOGGERS UNITE FOR PEACE!
The 2. Advent is a good day to commemorate the peace … and to decide always new against a war for peace … in the big, and small .
A very nice initiative that I just found in our blogger world speaks to me here from the heart: BLOGGERS UNITE FOR PEACE!
We are normal, everyday hard-working people with a common hobby, blogging. We hail from far and wide. We reside in different lands, on different continents. We speak different languages, eat different foods, and are of varying ages, professions, and religious and cultural backgrounds.
We do have one thing in common…
We believe that terrorist attacks, wherever they may be perpetrated; whether in France, Tunisia, Canada, Iraq, or in Denmark, Turkey, UK, Algeria, Yemen, USA, Lebanon, or in the skies over Egypt, or in India, Saudi Arabia, Australia, Afghanistan, Nigeria, Kuwait, Libya, Bangladesh, Syria, or…
Doch als die Horden des bösen Zauberers endlich zerschlagen waren, fand man die Prinzessin nicht. Überwältigt von Trauer, aber dennoch auf ein Wunder hoffend setzte der König eine Belohnung aus: Derjenige sollte mirtGold und Edelsteinen überhäuft werden, der seine Tochter fand und wohlbehalten nach Hause brachte!
Dies verkündet, schloß er die mächtigen Tore des Schloßes und schwor, sie erst bei der Rückkehr seiner geliebten Tochter wieder zu öffnen. Diesen Ruf vernahm Esra, ein junger Soldat in des Königs Diensten. Schon lange schlug sein Herz schneller, wenn er die schöne Königstochter sah, und schon lange war sie es, die er des nachts in seinen Träumen fand.
Doch so aussichtslos ihm seine Sehnsucht vorkam, so närrisch hoffend schlug sein Herz für sie.
Als ihm nun zu Ohren kam, was der König beschlossen hatte, machte er sich auf, die Prinzessin zu suchen. Leicht würde es nicht werden, aber er hegte einen Verdacht. Stoder Blank nämlich, der Hauptmann der Dorfwache, war ebenfalls verschwunden. Dies mochte in den Irrungen und Wirrungen eines fürchterlichen Krieges nicht weiter verwundern, Esra aber hatte schon immer das schwarze Herz und den Boshaften Zug Blanks erahnt. Und war Zeuge geworden, wie der Hauptmann nach den Schätzen des Königs gierte, mit Blicken voller Verlangen und Neid.
Nicht fern erschien Esra also die Möglichkeit, dass Stoder etwas mit dem Verschwinden der Königstochter zu tun haben könnte. Und so kam es, dass er sich, während alle anderen die Wälder und Felder, die Häuser und Hütten, die Berge und Seen nach der Prinzessin absuchten, der Fährte Stoders folgte.
Von Gasthaus zu Gasthaus, wo der Hauptmann seinen Proviant aufgefüllt hatte (die Prinzessin war derweil sicher irgendwo gefesselt zurückgelassen worden) verfolgte Esra den Bösen, bis er schließlich an einen Strand gelangte. Längst fern der Heimat haderte der junge Soldat, was nun zu tun sei.
“Dort drüben, hinter dem Nebel”, erklärte ihm eine alte Frau, “beginnt das offene Meer. Hüte Dich, junger Soldat, denn diese See ist eine zornige See! Wir sind Fischer und wissen um den Tribut, den wir zu zahlen haben: Nicht jedes unserer Boote kehrt heim und so manche Frau ist schon früh zur Witwe geworden! Wenn Du aber mutig genug bist und das Meer Dir gewogen, erreichst Du in Richtung der Mittagssonne eine kleine Insel, einen Felsen nur, darin eine Grotte. Dorthin ist der Mann, den Du suchst, gerudert, so das Meer ihn nicht verschlungen hat”
Noch während die Frau weitersprach, sah sich Esra suchend um; kurze Zeit später hatte er von seinem letzten Ersparten ein Fischerboot gekauft und machte sich auf den Weg. Wie die Alte es ihm prophezeit hatte, fand er hinter dem Nebel das offene Meer. Sofort begann der Wind an ihm zu zerren und die Wellen schlugen salzige Tropfen in sein Gesicht. Aber Esra ruderte verbissen weiter.
Der Sturm nahm zu und die Wellen türmten sich eine um die andere auf; so rasend tobte das Meer, dass das kleine Fischerboot auf den Wellen tanzte, wippte, zuckte, ein winziger Spielball der Urkräfte, und Esra vermochte kaum mehr, als sich mit einer Hand am Bootsrand festzuklammern, mit der anderen die Ruder zu halten und aus tiefstem Herzen zu den Göttern zu beten. Nie hatte er mehr Angst gehabt, aber nicht um sich: Wenn er hier und jetzt versagte, wer würde die Prinzessin dann noch hier suchen? Nie hatte Esra verbissener gekämpft, aber nicht um seinetwillen: Was war schon sein Schicksal gegen das der zarten Prinzessin? Esra war beinahe am Ende seiner Kräfte, als der Zufall es wollte, dass eines Gottes Blick auf den mutigen Soldaten fiel, der im Sturm des Meeres um sein Leben kämpfte. Und es gefiel dem Gott, was er sah.
“So viel Tapferkeit will ich belohnen”, sprach der Gott. Er vertrieb den Sturm und senkte die Wellen und fast am Ende seiner Kräfte erreichte Esra die Grotte. Wie es sich begab, hielt der böse Hauptmann gerade ein Schläfchen, vollgestopft mit den Köstlichkeiten, die er die Prinzessin für sich zuzubereiten zwang. Esras Herz klopfte bis zum Hals, als er die Schöne erblickte und sich ihre Hand seidenweich in die seine legte. Gemeinsam flohen sie von der Insel. Der Hauptmann wurde wach und brüllte vor Zorn. Esra hatte nicht bedacht, dessen Boot loszubinden, aber der Gott war dem Paar wohlgesonnen, so dass es dem Schurken den Wind und die Wellen ins Gesicht zwang.
So kam es, dass nur des Hauptmanns wütendes Brüllen die Beiden eine Zeit lang verfolgte, sie waren in Sicherheit. Auf der Heimreise erzählte die Prinzessin mit gesenktem Haupt von Stoder Blanks finsterem Plan. “Er wollte den Krieg abwarten und mich dann heimführen”, erzählte sie eines Abends und Esra sah im Schein des Lagerfeuers ihre Tränen glitzern. “Er wollte so tun, als hätte er mich gerettet und als Lohn meine Hand einfordern” Sie schluchzte auf und verbarg ihr Gesicht in den zitternden Händen. Zögernd und zaghaft setzte sich Esra näher und legte einen Arm um sie. Erstaund schaute sie auf und ihre Augen fanden seine. Zurück im Königreich, in dem nun für alle Zeiten Frieden herrschen sollte, nahm Esra die schöne Königstochter zur Braut. Das Gold und die Edelsteine, mit denen der König ihn überhäufte, nutzte er, um das zerstörte Land wieder aufzubauen.
Der böse Hauptmann Stoder Blank aber blieb für alle Zeiten auf der Insel gefangen, wo er niemandem etwas anhaben konnte. Und noch heute erzählen sich die Menschen des Fischervolkes die Geschichte von dem Unhold, der auf der Insel haust, und dem tapferen Soldaten, der kam und seine schöne Prinzessin rettete.“
**Und nun müssen wir Molly noch um eine Übersetzung ins Englische bitten! .. And nowwe have to ask Mollynor atranslationinto English 😀
No. 334
Bild No. 334 Acryl auf Leinwand Format: 30x 40 cm
Bis zum 14. 12. 2015 habt ihr noch Zeit, eure Geschichte, zu eurem ganz persönlichen Lieblingsbild zu erzählen und den Kalender zu gewinnen 🙂 … Until14. 12.2015you still havetime to tell your storyaboutyourown favoriteimageandto winthe calendar🙂
Ich freue mich auf eure Geschichten!!.. I look forward toyour stories!
*Feel free to shareand comment.
Fly with the wings of happiness through a colorful life. *
Inspiriert von der momentanen Flüchtlingskatastrophe, all dem Leid, den Vorurteilen, den Ängsten, die dort sagen, es käme Unheil auf die Länder zu, die den Flüchtlingen neue Heimat bieten…ebenso ist es möglich, dass die neuen Kulturen eine Bereicherung sind in all ihren unterschiedlichen Farben und Gutes aus dem erwächst, was sich gerade in vielen Ländern dieser Welt abspielt,vor allem scheint es mir ein Gebot der Menschlichkeit zu sein, den Mitmenschen in Not eine helfende Hand zu reichen.
Was wir derzeit erleben sehe ich als Chance und Herausforderung zugleich und eine so bezeichnete „Flutwelle an Flüchtlingen“ suggeriert eine überwältigende Katastrophe, wo es doch nur eine Welle im unendlichen Ozean des Seins ist.
Wir, die wir satt und friedlich in unserem Heim sitzen müssen keine Angst haben vor den Menschen in nasser Kleidung, ohne Schuhen an den nackten Füssen und mit kaum mehr als Hoffnung auf ein Über-Leben im Gepäck.
Eines scheint mir jedenfalls gewiss, um mit der somalischen Dichterin Warsan Shire zu sprechen: „Eltern setzen ihr Kind nur in ein Boot, wenn es auf dem Meer sicherer ist als auf dem Land“
In diesem Sinne: *Willkommen*!
No. 406
Inspired by thecurrentrefugeedisaster,all the suffering, the prejudices, the fears, sayingthere itwould comeharmtothecountries thatofferthe refugeesa new home…it is also possiblethat thenewculturesarean enrichmentin all itsvarious colors andgoodgrows out ofwhat is happening precisely inmany countriesin the world, especially it seems to me to be a humanitarian imperative to reach out to fellow human beings in need a helping hand.
We who are fed up and peacefully sitting in our home must not be afraid of the people in wet clothes, without shoes on bare feet and with little more than hope for an over–life in his luggage.
One thing seems certain to me anyway, to talk with the Somali poet Warsan Shire: „Parents put their child only in a boat when it is safer at sea than on land“
Hier die wunderbare Geschichte einer Teilnehmerin zu ihrem Lieblingsbild No. 352.. Here is the wonderful storyof a participantfor herfavorite pictureNo. 352
Nie wieder wirst du so etwas zu sehen bekommen, nie wieder!
Immer noch ungläubig schüttelte Pit Harms seinen Kopf und blickte auf das was er vor sich sah.
Nur mit großer Mühe war er dem Sturm entkommen, fast wäre sein Schiff auseinander gebrochen, so gewaltig donnerten die peitschenden Wogen gegen die Schiffswände.
Die alte Fregatte ächzte und stöhnte und schrie fast gegen den Wind. Plötzlich erhob sich das Schiff, getragen von einer Riesenwelle und durchbrach eine glasige dicke Nebelwand und noch im Hinuntergleiten auf der Welle wurde es plötzlich mit einem Male still.
Der Himmel erhellte sich, die Sonne ergoss sich über den Horizont und die Luft roch nach Honig. Alles war auf einmal so lieblich und friedlich, das Meer wurde ganz durchsichtig und Pit Harms konnte auf einmal bis auf den Grund sehen. Ein riesiger roter Fisch schwamm am Meeresgrund, so einen hatte er noch nie gesehen. Aber was das erstaunlichste war, das er je zu Gesicht bekommen hatte, war, dass Fische vom Himmel fielen und direkt ins Meer eintauchten, als kämen sie geradewegs aus der Sonne.
Noch einer und noch einer fielen herab, tauchten ein und schwammen davon.
Pit nahm staunend und schweigend alles in sich auf. Das glaubt mir kein Mensch, dachte er. Und er machte sich kopfschüttelnd daran, seine alte Fregatte wieder klar zu kriegen. Als er sich nach einer Weile wieder umschaute war alles vorbei, die See war grau, der Himmel verhangen. Und doch war etwas anders: Dieses Bild wird Pit Harms nie wieder vergessen können, es hat sich tief in seinem Herzen verankert und diese wundersame seltsame Gelassenheit die aus diesem Erleben strahlt, wird ihn nie wieder verlassen. Sein Leben lang. Als wäre nichts gewesen steuerte Pit Harms sein Schiff wieder nach Hause.
Never againwill youget to seesomething like thisever again!
Stillin disbeliefshookPitHarmshis head, lookingatwhathe saw before him. Onlywith great difficultyhe had escapedthe storm, almosthis shipwould bebrokenapart soviolentlythunderedthelashingwavesagainst theship’s sides. The oldfrigatemoaned and groanedandalmost shoutedinto the wind. Suddenlythe shiprose, supported by agiant waveandbroke througha glassythicksmokescreenandstillsliding downon the shaft, it suddenly becamesuddenlysilent.
The sky brightened, the sun spilled over the horizon, and the air smelled of honey. Everything was at once so lovely and peaceful, the sea was quite transparent and Pit Harms could see at once to the ground. A giant red fish swam to the seabed, he had never seen such a. But what was the most amazing, that he had ever seen, was that fish fell from the sky and plunged straight into the sea, as if they came straight out of the sun.
Still another and another fell down, dived and swam away.
Pit took in amazement and silence it all in. The trust me no one, he thought. And he made it, shaking his head to get his old frigate clear again. When he looked around after a while, it was all over again, the sea was gray, overcast sky. And yet something was different: This image is Pit Harms never forget again, it has been deeply rooted in his heart and this wondrous strange serenity that radiates from this experience, will never leave him again. Throughout his life. As if nothing had been steered Pit Harms his ship back home.
Überwältigt von Trauer, aber dennoch auf ein Wunder hoffend setzte der König eine Belohnung aus: Derjenige sollte mirtGold und Edelsteinen überhäuft werden, der seine Tochter fand und wohlbehalten nach Hause brachte!
Diesen Ruf vernahm Esra, ein junger Soldat in des Königs Diensten. Schon lange schlug sein Herz schneller, wenn er die schöne Königstochter sah, und schon lange war sie es, die er des nachts in seinen Träumen fand.
Wenn Du aber mutig genug bist und das Meer Dir gewogen, erreichst Du in Richtung der Mittagssonne eine kleine Insel, einen Felsen nur, darin eine Grotte. Dorthin ist der Mann, den Du suchst, gerudert, so das Meer ihn nicht verschlungen hat”
Wie die Alte es ihm prophezeit hatte, fand er hinter dem Nebel das offene Meer. Sofort begann der Wind an ihm zu zerren und die Wellen schlugen salzige Tropfen in sein Gesicht. Aber Esra ruderte verbissen weiter.
Nie hatte er mehr Angst gehabt, aber nicht um sich: Wenn er hier und jetzt versagte, wer würde die Prinzessin dann noch hier suchen?
Nie hatte Esra verbissener gekämpft, aber nicht um seinetwillen: Was war schon sein Schicksal gegen das der zarten Prinzessin?
Esra war beinahe am Ende seiner Kräfte, als der Zufall es wollte, dass eines Gottes Blick auf den mutigen Soldaten fiel, der im Sturm des Meeres um sein Leben kämpfte. Und es gefiel dem Gott, was er sah.
Wie es sich begab, hielt der böse Hauptmann gerade ein Schläfchen, vollgestopft mit den Köstlichkeiten, die er die Prinzessin für sich zuzubereiten zwang. Esras Herz klopfte bis zum Hals, als er die Schöne erblickte und sich ihre Hand seidenweich in die seine legte. Gemeinsam flohen sie von der Insel.
Der Hauptmann wurde wach und brüllte vor Zorn. Esra hatte nicht bedacht, dessen Boot loszubinden, aber der Gott war dem Paar wohlgesonnen, so dass es dem Schurken den Wind und die Wellen ins Gesicht zwang.
Auf der Heimreise erzählte die Prinzessin mit gesenktem Haupt von Stoder Blanks finsterem Plan.
“Er wollte den Krieg abwarten und mich dann heimführen”, erzählte sie eines Abends und Esra sah im Schein des Lagerfeuers ihre Tränen glitzern. “Er wollte so tun, als hätte er mich gerettet und als Lohn meine Hand einfordern”
Sie schluchzte auf und verbarg ihr Gesicht in den zitternden Händen.
Zögernd und zaghaft setzte sich Esra näher und legte einen Arm um sie. Erstaund schaute sie auf und ihre Augen fanden seine.
Zurück im Königreich, in dem nun für alle Zeiten Frieden herrschen sollte, nahm Esra die schöne Königstochter zur Braut. Das Gold und die Edelsteine, mit denen der König ihn überhäufte, nutzte er, um das zerstörte Land wieder aufzubauen.