Vera Komnig

Art/ Paintings and more…


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Winter bloom

Ein vielleicht vorerst letzter Wintergruß, der dem Frühling noch einmal mit schneeüberzuckerten Krokussen zuwinkt.

Perhaps a last winter greeting for the time being, waving to spring once more with crocuses covered in snow.

Winterbloom

Winter bloom, Acrylic on raw linen, 40x 40 cm

Let your heart fill with joy and wonder


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Meine Mutter sagt, es ist genug/ my Mother said, it is enough…- ein Sonntag mit Keramik und Kohlrouladen…a sunday with ceramic and cabbage roulades

Vom 28.03.- 30.03.2014

jeweils 10:00- 18:00 Uhr

findet in 46562 Voerde Niederrhein

Vogellake 15 A

die letzte Verkaufsausstellung meiner Mutter,

Rose-Marie Komnig statt,

ehe sie endgültig die Pforten ihres Keramikstudios schließt.

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Über 30, fast 40 Jahre lang bestand ihre kreative Schaffenswelt aus Ton, Schnurkeramik, Glasur, Bränden, Kursen, Schülern, Ausstellungen, Verkäufen…aus Figuren, Lampen, Gartenobjekten, Spiegel, Blumenvasen und Übertöpfen….aus Weihnachtskrippen, Osterdeko, Skulpturen und Wasserspeierfiguren für den Gartenbrunnen, selbst Essservices und Bierzapfanlagen fanden durch sie Gestaltung.

Ich bin damit aufgewachsen…mit Tonstaub, Rändelscheiben, blei- und giftfreien Glasuren, mit den mehrwöchentlichen Vorbereitungen des Kusrraumes im elterlichen Haus für die vielen Schüler aller Altersklassen; mit den Freudenjuchzern und dem fröhlichen Flöten meiner Mutter, wenn ein Glasurbrand besonders gut gelungen war….mit der traurigen Niedergeschlagenheit, wenn ein besonders aufwendig gearbeitetes Stück zerbrochen aus dem Brennofen kam- besonders traurig war sie, wenn das ein Stück eines ihrer Schüler war!

Die Küchenarbeitsplatte meiner Mutter war immer mit einer hauchfeinen Schicht weissen oder roten getrockneten Tonstaubs bedeckt- hier wurde in jeder freien Minute, „zwischen Suppe und Braten“ getöpfert….unter dem Küchentisch stand immer ein Hocker, auf dem eine Rändelscheibe mit dem gerade aktuell in Bearbeitung befindlichen, mit feuchtem Tuch abgedeckten Objekts stand; überall hingen an der Pinnwand und allen freien Wandflächen Bleistift und Kugelschreiberskizzen von Dingen, die noch gestaltet werden wollten- der ganze Keller, von Decke bis Boden: Ton. Schnurkeramik. Glasureimer.

Oft wurde tonnenweise der zu verabreitenden Ton angeliefert und vor der elterlichen Hauseinfahrt abgekippt. Da hieß es für die ganze Familie, in die Hände spucken, anfassen und die jeweils 10 Kilo schweren Einzelpakete in den großen Seminarraum tragen.

Und wieviele Kinder haben „ganz heimlich“ unter ihrer Anleitung Geschenke meist für die Mütter gefertigt…zu Geburtstagen, Weihnachten oder Muttertag. Wie haben die kleinen Gesichter gestrahlt, wenn die fertigen Teile noch warm aus dem Ofen in ihren stolzen Händen lagen….wie unbändig die Vorfreude, endlich das Geschenk auch an die Mutter überreichen zu können.

Und all die großen Ausstellungen…im Heimatmuseum zu Advent, oder zur Osterzeit und später dann zusätzlich immer auch einmal jährlich eine Ausstellung daheim, in Haus und Garten, mit selbstgebackenem Stuten, mit Kuchen und Kaffe, mit bunten Primeln, Vogelgezwitscher und Sonnenstrahlen, wenn das Wetter mitspielte.

Und darauf hofft sie auch diesesmal…ein letztes Mal.

Nun will sie ihren Abschied nehmen aus dieser schaffensreichen und auch freudvollen Keramik-Studio Zeit und sagt *Danke* und *Auf Wiedersehen* auf ihre Weise, so, wie sie es immer am liebsten tat: mit ihren Werken, die für sie „sprachen“ und sprechen; die ein Teil von ihr sind und für die sie sich von Herzen ein „neues Zuhause“ erhofft, bei Menschen, die diese wunderbaren handgefertigten Werke zu schätzen wissen.

Eins ist sicher: alle Werke sind mit Liebe und Herzblut gefertigt, tragen Freude und ein Lachen in sich und in die Welt…

Wer etwas von dieser sonnigen Freude zu sich nehmen mag, ist herzlich Willkommen, diese letzte Kaufgelegenheit wahrzunehmen und die Ausstellung zu besuchen.

Fotos habe ich gestern noch im Vorbeimarsch gemacht, als wir mit vortags selbst gemachten Kohlrouladen als Stärkung im Gepäck bei meinen Eltern auftauchten, um bei den Ausstellungsvorbereitungen noch behilflich zu sein. Spaß hats gemacht…anstrengend wars…und leider sind die Bilder ziemlich unscharf…aber auch das soll letztlich nur ein noch größerer Anreiz sein, sich die Dinge im Original anzuschauen. *lach*

From 28.03 . 30/03/2014

in each case 10:00 – 18:00 clock

Vogellake 15 A

  in 46562 Voerde Niederrhein

the last sale exhibition of my mother,

Rose-Marie Komnig ,

before she finally closes the doors of her ceramic studios.

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Over 30, almost 40 years passed her creative work world of clay, Corded Ware, glaze, firing temperatures, courses, students, exhibitions, sales from figures, lamps, garden objects, mirrors, flower vases and flower pots …. from Christmas cribs, Easter decoration , sculptures and gargoyles figures for the garden fountain, even dining services and beer dispensers found through her design.

I grew up with it … with clay dust, thumbwheels, lead-free and non-toxic glazes, with more weekly preparations for the course room in the parental house for the many students of all ages, and with the jumps of joy and the cheerful whistling my mother when a glaze firing was particularly well done …. with the sad dejection when a particularly complicated piece of craftsmanship came brokenout of the furnaceespecially sad if that was a piece of her students!

The kitchen worktop by my mother was always white with a wafer-thin layer, or covered with adried red clay- here was pottered in every free minute, „between soup and roast“ … under the kitchen table always stood a stool with an objekt in progress on top of an knurled disc , covered with a damp cloth, and everywhere hung on the bulletin board and all the wall space pencil and pen sketches of things that are still wants being designed -the whole basement of ceiling to floor: Clay. Corded Ware. Glaze bucket.

Often tons of clay was delivered and dumped in front of parents driveway. Since it was time for the whole family, spit in their hands, touch and each carrying 10 kilos of individual packages in the large conference room.

And how many children have usually made secretly“ under her guidance gifts for moms for birthdays, Christmas or Mother’s Day. How did the little faces blasted, if the finished parts were still warm from the oven in her proud hands …. how unruly the anticipation of finally being able to hand over the gift to the mother instead.

And all the major exhibitions the local museum to Advent, or Easter time and later additionally always once an exhibition annually at home, home and garden, with homemade mares, with cake and coffee, with colorful primroses, birdsong and sun rays when the weather permitting.

And thereupon she also hopes this time one last time.

Now she wants to take leave from this create rich and joyful ceramic studio time and says * Thank you * and * Goodbye * in her own way, as she always prefer doing it: with her works, which  spoke“ and talk for her ; are a part of her and for which for which she is desired by heart a new home“ at people who know how to appreciate these wonderful handmade works.

Who likes to take some of that sunny joy to himself, is welcome to seize this last opportunity to buy and to visit the exhibition.

Photos I made ​​yesterday still in the march past of, when we showed up with homemade cabbage roulades as a tonic in the luggage to my parents to assist in the exhibition preparations. It was fun and exhausting and unfortunately the images are quite blurry but even that will ultimately only be an even greater incentive to look at the things in the original. * laughs * 🙂